Ali Veli Kurpark Part 1 Okay, Bescheid. Ich hätte auch so mitgetippt Der macht das auf jeden Fall. Ja, ansonsten ist das ohne Absicherung. Mach gerne Tipps gerade mit. Ich weiß ja nicht, ob ihr heute wieder ganz speziell was fragen wollt. Also ich kann sogar anfangen. Wir können das so ein bisschen moderieren. Ja, ja, einmal dazu. Dieser Interview, den wir ja damals gegeben haben, sind ja viele Sachen ja auch erzählt worden. Genau, richtig. Also ihr könnt ja. Ich weiß nicht, ob du heute was Spezielles fragen möchtest. Hab ich ja. Aber ihr könnt ja diesen Interview komplett.. Und das haben wir auch schon gemacht.. Das haben wir genommen. Und daraus sind konkrete Fragen entstanden. Die wir heute sozusagen klären wollen. Interviews von mir. Ja klar. Aber du erinnerst dich doch, die Mädels haben mich oben interviewt. Erinnerst dich nicht mehr an die Schüler? Du kannst trotzdem rauchen. Ja gut. Ich schicke dir mal gleich auch ein Interview. Gn. Ich habe direkt eine Frage an Ali am Jeff. Vielleicht kannst du nochmal so ein generell so überlegen, weil manchmal kommen ja auch bei der zweiten Frage nochmal Sachen, die du beim ersten Mal nicht erzählt hast. Wir können ja mal so soft anfangen. Du weißt ja ungefähr noch, wann du nach Deutschland gekommen bist, Wie alt warst du da? Ich war sechs ein paar Monate. Also ich bin 74 im Februar hierher gekommen. Das heißt, wenn ich dann 68 im Juni geboren bin, dass ich dann sechs Jahre und sechs Monate ungefähr war. Okay. Und dann hast du hier gelebt, du hast natürlich nicht gearbeitet, du warst ein Kind, bis zur Schule gegangen. Ich habe die komplette Schule hier besucht. Weißt du noch, auf welche Schulen du hier gegangen bist? Natürlich. Ich war dann hier in der der Vorschule. Grundschule und an die Hauptschule. Und dann bis zum Ende der achten Klasse. Und würdest du sagen, in der Zeit, bevor diese Tatnacht passiert ist, hast du da selber als jugendlicher, jungerer irgendwie schon eine Stimmung gespürt, dass du wegen deiner Herkunft hier nicht willkommen bist. So jetzt nicht in so einem Ausmaße, aber es waren immer solche Kleinigkeiten, wenn da auch , wie soll ich sagen, wenn wir als Jugendliche, also jugendlich heißt, wenn ich von der Schule ausgehe, dann war ich hier gerade mal 12, 13 Jahre alt. Und dann hat man immer wieder mal so ein bisschen was gehört über die Bomber und über die was weiß ich, wie sie sich alle nennen und so weiter. Und da hat man sich ab und zu mal in die Haare gekriegt. Also nicht von Nazis gehört, du hast ja auch gesehen. Natürlich, natürlich. Für ihr war es ja. Wie sahen die früher aus? Ja, die haben wirklich diese Gestalt gehabt. Also Gestalt gehabt, dass wandert. Das hat man sofort gesehen mit diesen hohen Stiefeln . Grüne Bomberjacken und dann Kopf Glatze. Wie häufig kam das vor? Also hast du jeden Tag in einen Stadtbild gesehen? Hast du die in der Stadt gesehen, an dunklen Ecken? Also, die wir gesehen haben, waren auch bekannte Leute. Also es waren jetzt nicht, dass wir jeden Tag hier verschiedene Gesichter haben. Das war eine Dr. Das warzusagen unsere Meinung. Davon waren auch einige, also im Nachhinein, wie ich vorher auch gesagt habe, eigentlich auch unsere Schulkameraden, mit denen wir eigentlich auch tagtäglich zu tun hatten . Aber im Laufe der Zeit hat man sich so ein bisschen auseinandergelegt. Und dann gab es noch ältere, die man eigentlich auch jeden Tag gesehen hat. Es gab Bekannte jetzt ohne Namen zu nennen. Es gab sehr bekannte Nazis hier. Und ab und zu mal hat man sich da in die Walllle gekriegt, aber Also ich für mich, für mich persönlich. Ich muss echt sagen, also ich habe jetzt nicht so direkt so eine hundertprozentige Problem mit Nazis gehasst. Also immer von außen zu hören. Dann hattest du, glaube ich, mal gesagt, dass vor der Tatnacht dein Vater oder andere Ältere im Haus immer mal wieder im hinteren Bereich des Hauses Sachen gehört haben und sich im Nachhinein vielleicht dachten, okay, das waren vielleicht die Täter, die geguckt haben, wo kann man in das Haus reinkommen. Erinnerst du dich noch an sowas? Also habt ihr die Tage vorher irgendwas gemerkt, Geräusche im Wald, irgendwie schon, keine Ahnung, dass irgendwas komisches und im Nachhinein denkst du dir, ey krass, vielleicht war waren das die Täter oder war sowas eher nicht. Mm-hmm. Kann ein Widerspruch auch sein und das kann auch sein, dass du dich nicht mehr daran erinnerst, dass es gar kein Problem. Das nutzen wir nur für uns. Antwort ist, du hast vorher nichts großartig wahrgenommen. Für uns Für uns. Es kam plötzlich. Und davor war danach, in der Zeit, in der in dem Brandmoment haben wir über andere Sachen nachgegegraf. Wie zum Beispiel, wie gesagt, bevor wir es mitgekriegt haben, dass das zweite Haus jetzt hier in der Innenstadt auch brennt, weißt du? Bis dahin haben wir echt gedacht, dass unser Haus so alt war und dass die Kabelage jetzt so einen Kurzschluss hatte und wir eigentlich die ersten zwei, drei Stunden immer über unseren Vermieter richtig böse waren. Erst wie wir mitgekriegt haben, dass das zweite Haus, dann haben wir erst gesagt, okay, da ist doch was anderes als wie. Wie alt warst du in der Tatnacht? 92? Ich war 24 Jahre alt. Warst du an dem Tag arbeiten? Wie war dein Alltag so? Das war ja ein Sonntag. Deswegen war ihr ja zu Hause. Ich bin zu Bett gegangen, weil ich am nächsten Morgen arbeiten wollte. Dann hat's gebrannt. Wie hast du das gemerkt, dass es gebrannt hat? Ja, also es war ja so, dass zu diesem Bus Bus haben wir am Samstag gekauft. Ach krass. Ja, Samstag gekauft am Montag wollten wir das anmelden. So, und dann habe ich mich hingelegt. War schon am Schlafen. Dann habe ich nur gehört, wie mein Vater wirklich an unser Schlafzimmer so richtig getrommelt hat und geschrien hat. Steht auf, steht auf, wir brennen, wir brennen. Wie viele Leute wart ihr in eurer kleinen Wohnung? Also in unserer Wohnung, in dem Moment waren wir zu viert. Seid zu viert und dann die zwei Kinder. Also einmal mein großer Sohn Schückl. Stimmt, der hat auch schon. Ja, und die meinen nicht die Ine von, die große, , ja im Krankenhaus wegen der Entbindung von Billionummer. Wir waren also zu sechst in dem Moment. Und dann bin ich aufgestanden mit dem Gedanken, dass unsere Wohnung brennt. Und wir haben die Möglichkeit gehabt , hinten im Bad gab es so ein Fenster, wo man dann zum Flur aussteigen konnte. Und das Treppenhaus und Bad war verbunden. Da war die Treppe zu der nächsten Etage und davor war so ein kleiner Fenster für Bad, weißt du. Und mein erster Gedanke war, wie gesagt, unsere Bewohner selber brennen und bin dann sofort ins Bad gelaufen, damit ich eben das Fenster aufmachen kann und wir dann über die Treppe raussteigen können. Aber wie ich das Bad die Tür aufgemacht habe, habe ich, man konnte von zwei Seiten ins Bad, einmal von unserem Zimmer. Und einmal vom Wohnzimmer aus zum Bad. Und von unserem Zimmer bin ich dann dahin. Da habe ich gesehen, dass das Ganze Flur bleibt. Krass. Und der Flur ist schon euer Wohnungungsflur. Nee, nee, Treppenhaus. Treppenhaus Und dann bin ich wieder zurück. Heftig. Ja, und? Dann hat mein Vater gesagt, was machen Was machen wir? Und da habe ich das Fenster vom Wohnzimmer aufgerissen und ich nenne jetzt die Namen, Arolabel, Erder hat auch in der ersten, da war unser Nachbar. Ja, in der ersten Etage gewohnt, aber die waren schon raus. Seid ihr beide der erste Stock? Erster Stock. Stock. Wir haben hier gewohnt, Wi hat hier gewohnt und Eodab hat hier gewohnt. Dann gibt es noch zweiter Stock und Dachgeschoss. Und dann gibt es den zweiten Stock. Dann gibt es keinen. Ist Halilamj, also Joshamda nicht Dachgeschoss? Das ist die zweite Etage. Wenn du nach hinten , das ist ja so ein Abhang. Wenn du von der Straße guckst, dann ist das eigentlich bei uns. Die zweite Etage und dann die dritte Etage. Und wenn du nach hinten gehst, ist das die erste Etage und dann die. Verstehst du, ich meine? Lass mich ab jetzt immer von Straße aus reden. Okay, von der Straße aus.. Aus, wie vielter Stock warst du? Zweiter Stock.ter. Zweiter Stock. Erdgeschoss, erster Stock und ein. Und dann kommt Josh. Okay. Und du warst auch Zweiter? Ich war Zweiter und Josh guten Abend war der dritte Stock. Wenn du von der Straße. Okay, so. Und die waren schon vor uns raus. Ja, ja, weil sein Vater, weil nach hinten hin ist es ja. Ist ja viel nicht so tief wie nach vorne. Und du kannst normalerweise, wenn du dich abhängst, kannst du gleich kommst du auf den Boden an. Also AbBG waren vorher raus. Ja, die waren schon vorher. Jos haben sie nicht. Nein, nein. Das ist eine ganze Geschichte für Sie. Ja. Und dann habe ich gesehen, wie Arol habe so eine Matratze auf den Boden geschmissen hat. Weißt du, wer der her hat? Von der Wohn Arolam hat selber auch dort gelebt. Ja, ja, der hat auch mit seiner Familie da gelebt,. Der hat auch von der Straße aus gesehen im zweiten Stock. Wie schreibt man Ebola? Erol. E-R-O-L. E-Rol. Rudollaf Ludwig. So wie E-R E-Roll. So, und dann war es so, dass ich dann einfach auf dem Fenster gestiegen bin, habe mich dann sozusagen abgeseit und dann bin ich mich dann losgelassen. Am zweiten Stock. Wie gesagt. Es ist ja so, du musst, wenn das hier die Straße ist, sind das wahrscheinlich. Vier oder fünf Meter. Aber da, wo ich gesprungen bin, waren es nur zwei Meter. Du bist hinten gesprungen. Ja, weil war Wohnzimmer Schlafzimmer. Ich dachte, du bist okay für die Aufnahme Wohnzimmer ist auf der Straßenseite. Dein Wohnzimmer ist auf der Parkplatzseite. Und Schlafzimmer ist auf der Seite. Und im Wohnzimmer runtergesprungen. Wo ist Parkplatz? Parkplatz ist hier auf der Hinterm Haus. Deswegen, also da, wo sein Vater gesprungen ist, ist noch nicht so tief wie vorne. Also wenn hier meinetwegen zwei Meter sind, wo ich gesprungen bin, dann ist da, wo sein Vater gesprungen ist, nur noch 1 Meter. Weil das Haus steht ja so.hst du die Aufnahme nochmal? Das Wohnzimmer ist auf der Hinterseite, die weniger hoch ist. Und das Schlafzimmer auf der Startseite.. Ja, so, sehr wichtig auf der Straßenseite. Und wie gesagt, habe ich mich abgehängt, bin einfach gesprungen. Hast du dich auch nicht verletzt? Nein, nein, erstmal nicht. Wenn du In dem Moment hast du so ein Adrianin, das kann ich spüren. Er ist danach habe ich gemerkt, was ich für Vernletzungen habe. So, und dann hat mein Vater zuerst meinen Sohn runtergelassen. Weil er hat sich so ein bisschen nach vorne gebeugt. Und ich stand da schon, also wir hatten vielleicht anderthalb Meter oder einen Meter zwischen uns. Und dann Ignor. Und dann in dem Moment kam aber auch wieder eine Treppe. Treppe, sage ich eine Leiter. Eine Leiter kam in dem Moment. Die Nachbarn haben eine Leiter gebracht. Dann ist mein Vater von der Leiter runtergestiegen. Die Nachbarn sind irgendwelche Deutschen, ne? Ja, ja, Deutschen waren das. Und dann ist meine Mutter runtergestiegen, aber meine Frau war immer noch im Haus. Und Papa auch schon raus? Ja, Papa, nach den Kindern ist Papa runtergestiegen, dann meine Mutter runtergestiegen Und jetzt war meine Frau, die noch im Schlafzimmer war. Und in der Zeit konnte meine Frau nicht mehr ins Wohnzimmer rein. Weil der Brand schon fast im Wohnzimmer war. Dann haben wir die Leiter auf die Straßenseite gebracht, wo unser Schlafzimmer ist. Dann an die Wand. Und dann bin ich hochgestiegen. Und dann habe ich mich am Fenster festgehalten, also vom Schlafzimmer am Fensterrahmen habe ich zu meiner Frau gesagt, soll über meinen Kopf sich festhalten und dann einfach sich abhängen und dann bist du Leiter und dann drunter steigt. Das hat sie zum Glück hingekriegt. Dann ist sie runtergestiegen und dich dann auch zurück. Aber natürlich das ganz große Problem war natürlich die dritte Tage. Ja, und dann fing das Ganze, wie soll ich sagen, der ganze Chaos ist dann. Wir haben uns relativ gut befreien können aus der Lage. Lage. Also sogar zweiter Stock ist eigentlich ziemlich einfaches übertrieben, aber ziemlich unkompliziert rausgekommen. Ja, natürlich. Der erste Stock ist Stock war das große Problem für alle und alle haben sich gefragt, wir kriegen wir die da jetzt runter? Das Feuerwehr ist schon da die ganze Zeit. Nein, nein, nein, nein. Feuerwehr ist noch gar nicht da.. Also der Chaos fängt erst an wie meine Frau runtergekommen ist. Hast du eine grobe Einschätzung, wie viele Minuten sind jetzt vergangen? Der denke, wahrscheinlich zehn Minuten. Bist du unten bist? Also, also. Als ich, als ich. Unten war von da an, bis meine Frau runtergekommen ist, also dazwischen die Kinder und mein Vater, meine Mutter wahrscheinlich zehn Minuten. Ein erster Brand, bis du rausgekommen ist? Auch nochmal zehn? Wie ich rausgekommen bin, das hat wahrscheinlich nicht so viel gedauert, weil ich bin ja aufgestanden, habe bin ins Bad gelaufen, weil ich da rausgehen wollte und dann habe ich das gesehen . Fenster aufgemacht, ich denke mal, nach fünf Minuten oder nach fünf bis 10 Minuten war ich dann unten. Und direkt in Schlafklamotten raus, ne? Natürlich, natürlich. Nicht Anzug. Nein, überhaupt nicht. Das ist krass von meiner Frau gewesen. Ja, das sind die Sachen abgesammelt. Ja, die hat wirklich vom ganzen Schrank alle Unterlagen, wirklich alle Unterlagen in Tüten reingesteckt und alles auf die Straße geschmissen. Alles, also das war wirklich vier, fünf Tüten, was sie auf die Straße geschmeckt hat. Und wir waren auch wirklich die einzigen oder vielleicht fast die einzigen für die jetzt nicht übertreiben, aber vielleicht fast die einzigen, die auch wirklich ihre Papiere noch haben. Weil meine Frau, die wirklich alle auf die Straße geschmissen hat. Jetzt bist du unten. Was habt ihr als Nächstes gemacht? So, und dann, wie gesagt, dann fing der Chaos dann an. Wie gesagt, also mein Schwager weil ja meine Schwester im Krankenhaus war wegen der Entbindung von Billion. Mach. Mahm war ja noch gar nicht hier. Sinan von Achso, meine kleine Schwester, die Eiche, die war ja noch gar nicht zu Hause. Die hat ja noch gearbeitet. Die ist erst gekommen. Was haben die gearbeitet, dass sie so spät gearbeitet haben? Die waren in der Pizzeria. Hier ist gekommen, also zum Brand hingekommen sozusagen. Naja, auf jeden Fall war es dann so, dass mein Schwager auf der einen Seite, dann die Familie, auf der anderen Seite. Alle Einungen auch. Tante, meine Tante. Ja, die waren ja auf der Straßenseite, An die sind wir überhaupt nicht rangekommen. An die habe ich, die sind wir überhaupt nicht rankommen können. Da sind wir überhaupt nicht rankommen. Sind die auch dritter Stadtan, auf der Straße. Die waren ja noch viel, viel tiefer. Viel, viel höher. Also auf gleiche Höhe wie Josh Panamo von Sinam? Ja, ja. Sinanamam war nicht so,, wie gesagt, so mittig gewohnt hat. Weißt du, was ich dachte? Alle Wohnungen haben vorne und hinten. Aber anscheinend haben einige Wohnung nur Straßenseite. Ja, natürlich. Einige Wohnungen, nur die Straßenseite. Und einige Wohnungen hatten eben fast die hintere Seite. Ganz hinten nicht. Weil ganz hinten haben die gewohnt. Und die Familie Erolarsan hat gewohnt. Auf jeden Fall war es so, zu diesem Bus, wie gesagt, ich wollte den ja anmelden. Das war ein VW. VW-Bus, das war damals so eine T3.. Weißt du noch, welche Farbe? Braun. Dunkelbraun. Kann ich mich gut erinnern. Der Traumaut,reckscheibe zerschleift. Und dann . Und dann hat ihr müsst euch das vielleicht, das könntet ihr. Hast du die Schlüssel gehabt. Warte mal was kommt. Kommt das noch. Vielleicht könnte so etwas bildlich darstellen. Also jetzt in diesem Programm, dass zum Beispiel mein Schwager wirklich, ich zitter immer noch, wenn ich zum Bild im Kopf habe. Wirklich. Eine Hand am Fenster haben und ein Fuß am Fenster. Eine Hand klausen, ein Fuß draußen. Hängt einfach nur noch am Rauch. Und wir haben die ganze Zeit gesehen, dass er nicht von zer springen soll. Aber wir konnten schon das Feuer sehen. Feuerwehr immer noch nicht da? Nein, nein, immer noch nicht. Aber wie gesagt, das sind natürlich Geschichten, die jetzt in diesen 10, 15 Minuten passieren. Naja, und dann ist mir das, ich weiß nicht wie, das mit dem Bus eingefallen. Dass du jetzt im Bus da an die Wand fahre und dann da drauf steige und dann die Leiter. Dahin. Also Leiter noch auf dem Bus? Ja. Ja, meine Idee. Schöne. Und dann. Und dann. Sah ich Papa, hast einen Schlüssel in der Hand. Hast du einen Schlüssel dabei? Nein, ich habe keinen Schlüssel dabei. Ich habe nur noch wie wild auf diese Fensterscheibe. Geklappt, gekloppt und irgendwann habe ich es geschafft, dass ich den kaputt gemacht habe. Ich habe mich da reingesetzt, habe die Hand losgelassen. Die ersten zwei Meter und dann kam die Feuerwehr. Also, ich es ist so, dass die Feuerwehr gekommen ist Und die haben dann sofort eine ganz große Leiter gehabt. Wo sie das meinen Schwager hingestellt haben. Und dann diese Drehleiter. Mit der Drehleiter haben sie angefangen, die Leute. Aber zwischendurch ist natürlich etwas ganz, ganz Schlimmes passiert. Die Familie. Die war dabei. Wie mein Schwager, auch am Fensterrahmen. Und die Janssu, Fred, ich kann mich noch so bildlich so gut da daran erinnern, dass Jansu nur noch, oder der Vater hat nur noch mit einer Hand zu festgehalten hat. Sie war komplett. Fenster Fenster runtergehalten. Komplett an der Hand geschaukelt. Hat immer wieder geschrien. Ich weiß nicht, wer das war, aber auf jeden Fall haben wir so ein, wie eine Decke gefunden. Oder man hat uns die Decke gebracht. Ich von einer Seite und er von der anderen Seite. Festgehalten. Und dann haben wir die ganze Zeit geschrien, nicht, nicht runter, nicht runter, nicht runter . Aber Sie haben sie haben das Kind losgelassen. Ob das jetzt unsere Hand war oder Gottes Dank, ich weiß es nicht, aber wir haben sie festhalten. Also mit einem Tuch aufgefangen, der Decke. Der Weise. Zwei, drei. Also guck mal, wir haben Moder gesehen. Der einzige, ist. Wir haben einen kleinen Johnson. Drei Jahre alt. Ja, zwei Monate später. Nein, Entschuldigung, dreieinhalb Jahre alt war er. Und Janso ist ein Jahr jünger als Shüri. Also sie war zweieinhalb Jahre alt. Ignorier auch. Ich dachte alle, ihr seid älter. Ich habe das Bild gesehen, richtig kleine Kinder waren. Ja, ja, und so und wie gesagt, und währenddessen kam die Feuerwehr und hat dann eben eine Leiter, eine normale Leiter, die so, na, wie sagt man? Die man so ausziehen kann. Da ist mein Schwager runtergekommen. Und mit dieser Drehleiter haben dann haben sie dann zuerst die Familie Yet. Und dann auf der anderen Straße, das waren ja viele Feuerwehr und die anderen haben wahrscheinlich dann auch die anderen Familien dann runtergeholt. Aber wie gesagt, zu den anderen Familien, weil ich komplett beschäftigt auf dieser Seite. Ich habe nur das Schreien gehört von den Familien. Aber ich war nicht ein einziges Mal auf der Straßenseite.. Als Giano auch hinten runtergegangen, an der Ecke, an der Ecke. Also wenn man dann in diesem Parkplatz reinfährt. Genau, an der Ecke, das letzte Fenster war das. Parkplatz ist, wenn wir Straßenseite sind, links vom Haus. Da, wo die Vogel Autos parken. Dann musst du dir vorstellen, genau. Genau an der Ecke, das letzte Fenster oben. Stand der Bus auch noch hinten, gerade wenn du nicht nach vorne gegangen bist? Also an der Seite, also ihr müsst euch das vorstellen, das ist das Haus. Und das sind die Parkplätze , Parkplätze. Und hier kommst du zum Hinterhof. Das hier ist die Straßenseite. Das ist hier die Straßenseite. Hier fährst du rein. Also geht es zum. Ja, genau. Genau so ist es. Und hier sind die Parkplätze Hinterhof, wo die Familien. Springen konnten, wo sie nur 1 m hatten. Und je mehr du dann zur Straßenseite kommst, desto höher wird das dann. Du hast es eigentlich gar nicht mal so schlecht, wenn ihr das ein bisschen beschreibt für Johann. Wie sah es hinter dem Haus aus? Konntet ihr da spielen manchmal? Ja, natürlich. Natürlich. Was war da Beton Nee, Sand, Sand.. Gab es einen Schuppen? Das war ja unser Eingang. Nicht nur Hintergang, unser Eingang war ja im Unser Eingang war ein Täter auch von hinten reingekommen. Natürlich, natürlich, natürlich. Es gab nur einen Vorder Eingang die ersten Häuser auf der Straßenseite, in der ersten Etage. Da gab es eben diesen Eingang für die Er. Das war einmal die Familie Jüse für seine Oma. Die haben ja auf der Straßenseite in der ersten Etage gewohnt. Und da gab es den Eingang. Aber danach gab es den Eingang hinten für die zweiten und für die dritteage. Dienen nicht so Lass uns das mal machen. Das er dir erkennt, wie das war, du eine Skizze fertig machst, um dir auch nochmal dieschaft fragen. Das alles so wahrnehmen. Klar. Wir gucken ja danach, dass nochmal angucken. Ich habe gutes Gedächtnis. Auch solche Sachen wie, weil wenn wir das halt filisch nachgestalten, müssen wir natürlich irgendwie auch dieses Haus darstellen. Da sind solche Darstellungen super wichtig. Und auch vielleicht wie die Story so. Drin. Wenn du dich an solche Sachen erinnerst, wie zum Beispiel das Bad hatte zwei Türen oder sowas. Das ist halt alles, was wir dann nachkommen. Nein,ing, natürlich. Das war auch nach hinten. Ja, ja. Da bin ich immer hoch. Also sozusagen, Berg, Und hier ist das Hof. Hier die Parkplatzseite, hier R Straße, die dann nach oben oder nach unten führt. Nicht mein Papa einen grünen Opel. Ja, der hat einen grünen Opel gehabt, so einen Opel. Omega. Das weiß ich nicht, aber ich weiß, dass er ein Auge hatte. Ja. So, und wie gesagt, dann kam die Feuerwehr. Und kannst du dazu noch ein bisschen was sagen? Dir ist da. Was passiert dann für euch? Steht ihr vorne, guckt zu, lasst die Profis arbeiten, macht ihr immer noch Panik, Stress. Was ich dann gemacht habe, weil ist ja so gewesen, dass die Feuerwehr dann die alle Leute runtergekommen. Aber wie gesagt, in dem Moment, wo die Feuerwehr herkommen ist und die Leute alle gerettet haben, war ich dann wieder so weit, dass ich mich um meine eigene Familie gekümmert habe, Indem ich zum Beispiel meinen Sohn und meine Dichte gesucht habe. Ich wusste nicht, wo die waren. Sind die alle auf die andere Straßenseite zu Bas Ich weiß nicht, wer sie weggeholt hat. Ich weiß nicht, wer sie weggeholt hat. Ich Auf jeden Fall habe ich sie in Polizeiwagen gefunden. Ah. Die Straße sowieso gesperrt. Ja, natürlich. Ich habe sie da muss jetzt üben. War das jetzt Polizeiwagen oder? Vielleicht war das auch ein Feuerwehrwagen. Ich weiß, es wird Ihnen. Aber auf jeden Fall habe ich dann ich meinen Sohn da gefunden. So, und dann haben wir die Kinder genommen. Wie waren die so drauf? Wie waren die ängstlich, geweint, natürlich auf jeden Fall. Und dann ist meine mein Vater, meine Frau, meine Mutter und die Kinder sind dann zu einer anderen Familie gegangen.. Ja, weil war ja kalt und wir hatten ja alle nur Pyjamas. Deswegen alle Familien kamen ja schon. Alle, die gehört haben, kamen ja dann. Und diese Familie hat dann meine ganze Familie dann mitgenommen zu sich nach Hause. Weißt du noch, wer das war? Die Familie Sando, Wand, der Opa. Der hat dann die ganze Familie da mitgenommen. Haben die auch immer noch da gewohnt, Rburger Straße? Ja, die haben hier oben dabei Dings gewohnt, da wo Nein, nein, nein. Die haben oben da, wo dieses Getränk war früher. Ja, St, genau. D. Wer hat da nicht gewohnt? Alle haben da. Ja, die haben da gewohnt. Und wie gesagt, die haben dann meine Familie dahin gewohnt. Mit den Kindern. Und in dem Moment ist ja so, dass alle sich dann irgendwie geholfen haben. Und. Nur geschlafen die Dach? Wo kam da ja der nächste Cha. Dann waren wir ja alle Jugendlichen haben wir uns ja so ein bisschen von der ganzen Sache erstmal befreien können und haben natürlich, wie ich am Anfang erwähnt habe, über den Vermieter. Geredet. Das das so ein altes Haus ist und dass die ganze Kabage da rumliegt und das umgebracht. Ja, genau, genau, genau so ist es. Also wir waren richtig böse über den Vermieter. Und dann hat dann. Das nehmen wir nicht mit rein, aber das war jade. Ja, ja. Ja. Auf jeden Fall kam dann, ich weiß nicht, wer das war, auf jeden Fall jemand zu uns und hat gesagt, Leute, kommt, wir sind jetzt alle kaputt. Lass uns in die Teestufe, lass uns Tee kochen und dann einmal zu sich kommen. Und dann sind wir auf dem Weg von der Lungeasse dann zur Hauptstraße lieber. Dann kamen, kennst du ab? Wir waren sechs, sieben Leute. Ja klar. Kennst du hier, ne? Ja, wie war da. Alle, die gehört haben, sind dann zu uns hingelaufen. Seestraße, T-Stube. Ja, ja, Seestraßeestube. Und dann waren wir kurz vor der Wassertürbrücke. Dann haben wir gesehen, wie von der Innenstadt Akab bin zu uns läuft und schreit, wei der T brennt. Und dann erst haben wir mitgekriegt oder geschaltet, was würde dich jetzt passieren? Was dachtest du im ersten Moment? Das Warst du schon so weit, dachtest, das war Nazis oder?. Ob das jetzt Nazis waren, aber habe ich vielleicht nicht gedacht, aber es war. Aber ich es waren jetzt eben, na wie sagt man, Anschläge. Das waren Anschläge. So weit gewesen, dass das ein Anschlag war. Von welcher Seite, ich denke mal im Hinterkopf, war es wirklich, dass wir über die Rechte zählen nachgedacht haben. Aber wahrscheinlich haben wir in dem Moment nicht die Zeit gehabt, über solche Sachen erstmal nachdenken. Im ersten Moment war der Gedanke, dass wir jetzt erstmal zu diesem Haus, dieser Innenstadt gelaufen sind. Da waren mir aber auch schon da, weil wir konnten von der vorderen Seite eigentlich gar nicht mehr machen, weil das hat komplett ge. Dazu kannst du ja ein bisschen was erzählen, weil den Teil kenne ich gar nicht. Wir haben ja viele über euch geredet. Dann seid ihr da. Das Haus brennt schon. Richtig, Ist die Feuerwehr schon da? Die Feuerwehr ist auch schon da? Was bekommst du mit? Ich weiß zehn von meinem Opa, wie er zum Beispiel auf einredet und sagt, schmeiß die Kinder runter, Name wird runtergeschmissen, kann ausgefangen werden. Das haben wir nicht mitgekriegt. Mein Opa zum Beispiel war schon da. Dein Opa war schon da. Ich kann mich nur noch. Also, was ich jetzt von mir auss sagen kann, einfach von dir aus. Das die Feuerwehr schon da war, dass die Familie noch im Haus war. Also diese oberste Etage soweit ich das noch mitgekriegt habe, ich weiß ich jetzt nicht, ob das Ibrahim war oder Emrak. Einer von den Kindern wurde runtergeschmissen. Em Emrah, ich weiß es jetzt, Em Emrah war auch hinten eigentlich. Ja, so ist es. Ja. Aber wir sind auf jeden Fall, weil wir vorne nichts unternehmen konnten, sind wir jung damals Jugendliche, sind dann in die Straßeberei gelaufen und von hinten uns das anzugucken. Von hinten haben wir gesehen, dass zwar nur Quang existiert und dann weiß ich, dass wir einmal in diesem, das war ja so ein Dach. Und dann sind drei, vier Leute aufita, ob ich jetzt mit dabei weil ich müsste liegen. Aber auf jeden Fall drei, vier Leute sind da hoch, weil wir dann in diesemage,.. In brennende Haus rein. Das war dann die Höhe vom Fenster in der Mitteen Etage. An einem brennendes Haus. Noch nicht? Und dann weiß ich aber genau, dass hat dann versucht, das Fenster aufzumachen, hat das dann hingekriegt, aber da hat dann so ein Qualm undeuerstoß gekriegt. Weil dann auf einmal natürlich das ganze Feuer und der ganze Qualm diese Luft hat. Wie als hätte es explodiert. Er konnte wirklich sich im letzten Moment abducken. Das wäre dann da auch nichts unternehmen konnten. Und dann erst irgendwann da nur für mich eine Frage noch. Dieses Gebäude ist ja ein bisschen komplex aufgebaut anscheinend. Einmal gibt es, glaube ich ein bisschen vorderen Teilen. Die haben ja auch im Vorderen Aber immer wenn wir so Ibrahimam K Kil besucht haben, sind wir immer von hinten reingegangen. Und du sagst jetzt, ist von hinten rein in ein Treppenhaus, was anscheinend noch nicht. Nein, gebrannt hat. Nein, Treppenhaus. Nein, neinppen. Also, ich versuche euch das bildlich darzustellen. Also das Haus, jetzt, das ist das Haus , dann gehen wir hier Straße in die Lor bereit. Und da ist ja so ein kleiner Innenhof. Innen. Und dann. Und dann war ja dieser Schuppen von dem Haus war ja der Schuppen auch dahin. Und ist auf diesen Schuppen hochgestiegen. Alles von draußen passiert. Alles von draußen, die Scheibe. Und er ist vom Schuppen, war er dann so hoch, dass er.. Sozusagen in der miten Etage Höhe Fenster war. Wer ist mittlere Etage? Emra Oder weißt du das nicht genau? Okay, glaube,. Ich müsste jetzt die ist nicht. Wer wurde da richtig gewohnt? Weiß ich jetzt nicht mehr. Okay, habt ihr da noch jemanden gesehen von den Menschen? Nee, also auf der anderen Seite haben wir niemanden. Ich habe nur mitgekriegt, also.. Vom Augenwinkel dir das. Irgendein Kind wurde runtergebracht. Aber ich weiß nicht, ob das jetzt Embrach war oder Ibrai. Ich kann mich da nicht mehr trennen. Und ja, alles andere hat. Hast du zum Beispiel mitbekommen, du sagst ja, du warst da. Es gibt ja diese Geschichte, dass Yelis rausgeholt wurde und auf der Trage wahrscheinlich noch irgendwie verstorben ist oder so. Habt ihr das alles gesehen oder wart ihr da schon zu spät? Ich hab jedes nur noch im Rettungswagen gesehen. Da hat sie sie noch gelebt? Bist du mal nicht sicher? Ich bin Dieses Bild möchte ich jetzt gar nicht so richtig hin. Wiedergeben, was ich da gesehen habe. Auf jeden Fall, ich denke mal, sie war gestorben. Ja, okay. Dann passiert die Nacht, was ich auch nicht viel höre, weil wir reden immer sehr viel über diese action Details. Was passiert danach? Wo schläfst du? Wo schläft deine Frau? Frau? Wie kommen die irgendwo unter? Ja, okay, die erste war, wie gesagt, wir dann bei dieser Familie. Sie können auch kurz in Perspektivwechsel machen. Du machst mal kurz Pause. Ja, du hast das ja jetzt nochmal gehört. An was erinnerst du dich als Sechsjähriger? Also erinnerst du dich überhaupt an was? Hast du mal Feuer gesehen ? Ist du draußen siehst du, Papa, wie ihr euch aufhängt? Also was sind so Bilder an deinem? Wie gesagt, Alam hat ja schon viele Details schon erzählt. Ich kann mich tatsächlich an so kleine Stichpunkte erinnern, dass mein Vater mich runtergeschmissen hat oder runtergehängt hat. Das weiß ich noch. Und ich weiß, zu 100 Prozent immer noch, dass ich auf der Straßenseite, da war ein sind ja auch Häuser und da war so ein Gitterzaun und so. Und dann saß ich auf dem Stein, das weiß ich noch und hab genau, ich war ganz an der Ecke, so fast so ein Seeseite . Da habe ich meinen Onkel gesehen am Fenster, also Typon Papa, dass er mit einem weißen Dings rum geschrien hat zum Laken Hand versucht. Das habe ich noch zu vollem Augen. Und dann tatsächlich wurde ich, also mir haben die da so eine Decke gebracht, das weiß ich noch so ein bisschen. Dann haben sie mich weggenommen. Ich weiß. Wo sitzt du auf der Straßenseite derburger Straße? Genau, ich saß auf diesen Stein da. Aber ich weiß, mein Vater war nicht dabei, das weiß ich. Und später hat jemand mir ein Deck gegeben, das weiß ich. Und danach wurde ich zu Umhese nach Hause gebracht. Die haben ja, glaube ich, Anfang Seestraße gewohnt. Genau Immer ein Tas. Immer. Die haben da, wenn duestraße reinfällt auf der linken Seite. Ich weiß ganz genau, wie die Wohnung. Ich war dann da und ich weiß noch, also dass mein Bild, ich war ganz oben am Dachgeschoss bei ihr. Ich habe geweint und habe tatsächlich vom Dachgeschoss gesehen, wie die da immer noch am Löschen., das cra.. Man konnte tatsächlich rüber gucken über den See direkt. Also perfekte Sichtanlage. Daran kann ich mich noch so. Als sechs-Jähr. Mama, Papa, deine kleine Schwester habt alle bei Üan Taser geschlafen. Also meine Schwester, ganz ehrlich, ich weiß nicht, wo sie war, weiß ich echt nicht. Mein Vater war, glaube ich, schwer verletzt, er war glaube ich. Ja, er war im Krankenhaus.. Und meine Mama weiß ich auch nicht, sie war. Du hast keinen Plan, ob ihr in dieser Nacht gemeinsam in einem Haus geschlafen zu. Weißt du, ob du bei Üman auch geschlafen hast? Ich hab bei ihr geschlafen. Eine Nacht mehrere Nächte ungefähr. Ich denke mal, das waren mehrere Näch nichts Falsches sagen, aber. Erinnerst du dich noch an irgendwas? Vielleicht können wir ja bei dir auch weitermachen. Nächster Tag oder so, wie du möchtest. Vielleicht möchtest auf jeden Fall, ich weiß nicht, wie viele Tage später, auf jeden Fall, wir wurden dann erstmal irgendwann haben wir eine neue Wohnung gekriegt Masser Straße da oben haben wir eine Wohnung bekommen, das weiß ich. Irgendwo der Mass Straße. Dein Vater erzählt zum Beispiel, dass ihr als Kinder nachts immer mal wieder Angst hattet vorm Fensterwartt und geweint habt, gesagt hat, da kommt was Rotes, die zünden uns wieder Anfälle an, also auf. Ich habe diese Dings sehr lange mitgenommen. Also habe ich tatsächlich immer noch. Also ich habe zu Hause sehr viele Sachen, immer vorbereitet auf Feuern. Hattest du schon mal erzählt, das wissen wir noch aus deinem ersten Interview, das kann ich dir auch gerne nochmal schicken. Die Kindperspektive haben wir bei dir nicht sehr viel. Deswegen würde ich da noch ein, zwei Fragen stellen. Wenn würde ich nicht erinnerst, ist nicht stimmen. Erinnerst du dich zum Beispiel auch daran, wie war das für dich die nächsten Tage in die Schule zu gehen? Hattest du vielleicht generell Angst im Dunkeln oder konntest du einigermaßen wieder ganz normal weitermachen? Also, als 6einhalb-Jähriger ich bin ganz normal, ich weiß nicht, ob das Tage später waren oder Monate, weiß ich nicht. Dass ich irgendwann Schule gegangen bin, ja. Halt immer oft mit Begleitung, das weiß ich. Meine Onkels haben mich sehr oft in die Schule gebracht, weil mein Onkel immer 14, 15 Jahre schon älter als ich waren, sieben, acht Jahre bei alle. Ich weiß, dass die mich immer sehr oft in die Schule hingebracht haben und immer oft abgeholt haben, das weiß ich noch so. Klar, eins ist immer dabei gewesen. Ja. Aber wo ich danach wirklich die Tage, Monat, Wochen war, ich weiß es echt nicht. Ich muss mal fragen, wo ich die nächsten Wochen da echt geschlafen habe. Und wenn wir schon dabei sind. Das vielleicht. Ich kann mich nicht erinnern, wo deine Eltern wirklich gewohnt haben. Ich weiß, dass mein Papa sehr lange im Krankenhaus war. Ich habe ihn sehr oft besucht. Da haben wir auch Bilder, haben wir dir gezeigt. Was halt spannend ist, das hat der Sel auch gesagt, als Ali erzählt hat, als wir dort waren, alle Gänsehaut bekommen haben, so wie heute auch, hat sie gesagt, ich habe meinen Vater zum ersten Mal so viel darüber reden. Kannst du das auch von deinen Eltern berichten, dass du eigentlich sagst, Mama und Papa haben uns nicht so viel davon erzählt, wir haben einfach versucht, irgendwie weiterzuleben? Oder sagst ihr mal abends zusammen und die haben euch erzählt, was damals passiert ist? Also ganz ehrlich, Oder wurde das. Meine Mama hat mir nicht viel darüber erzählt. Nicht viel. Aber Ich könnte mal tatsächlich mit meinen Eltern mal so mal so Dings machen. So Aufnahme. Genau, ja. Das könnte ich mal tatsächlich machen, so die Tage mal unten mal fragen, was mich auch ein bisschen selber interessiert, was wirklich wo wir danach gelebt haben. Ich weiß nur, dass ich ein, zwei Tage bei U-Man-Tese war, aber was danach, wo weiß ich ja noch. Und letzte Frage an dich ist, das kommen jetzt schon direkt zu den Stories, das machen wir bei Ali Amca gleich auch. Eine hat schon beantwortet mit dem Bus, dann haben wir noch gleich eine Frage zum Fußballspiel, mit dem Täter davor und so weiter. Du hattest mal von nach erzählt, dass du vielleicht auch mal mit Rassisten Begegnungen hattest. Einmal du verprügelt wurdest, glaube ich. Also ich hatte tatsächlich in den nächsten Jahren, also sehr Auseinandersetzungen, sehr viele. Wie alt bist du da ungefähr? Was denkst du? Also ich weiß noch, das hat schon.. Welche Klasse? Ja, das ging bis zur Hauptschule, das weiß ich noch. Also er im jungen Alter, 6., sie, 8., neun Klasse. Dann ging's los, so ab 11, 12, 13. Also ich hatte sehr viele Auseinandersetzungen. Also ich wurde tatsächlich einmal auf dem Weg zum Sportplatz, da bei der.platz, da in der Nähe, da haben die mich vier oder fünf recht, da haben die mich erwischt. Die haben mich richtig verprügelt, das weiß ich noch. Angespuckt, angepinkelt. Sag ich mal jetzt zu. Und da habe ich zu denen gesagt, wir werden uns wiedersehen und danach hatten wir auch unsere eigenen Jungs, wo wir haben wir uns tatsächlich sehr oft gewehrt gegen den. Wie alt waren die ungefähr? Waren die viel älter als du? Gleichheit? Ich weiß sogar tatsächlich paar Namen, aber die werde ich jetzt nicht sehen. War die dein Alter oder älter? Die waren älter. Wie alt warst du ungefähr, als das passiert ist? Ich war so 14, 13, 14, die waren vielleichtjährig oder vielleicht. Ja, wir langsam. Also das hier, ne? Wir hatten sehr viel Auseinandersetzung. Also ich sag sogar ganz ehrlich, Ich hatte mit zehn Jahren schon ein Messer in der Tasche. Ehrlich, ich habe meine Schwester in die Schule gebracht. Ich musste mich immer damals wehren. Ich weiß, wie das schon in den Schulen angefangen hat. Weil das immer Ältere waren und so. Die haben auch mal hier in der Hauptschule hab ich mal mitbekommen, die haben auch türkische Mädels mal angegriffen und so alles. Damals und so. Also also ich hatte sehr viele Auseinandersetzungen. Muss ich ehrlich sagen. Sehr viele sogar. Das wäre zum Beispiel eine Sache, die man als Nachstory so vielleicht mit reinnehmen kann von einer Erfahrung von einer Person. Also in der Berufsschule haben die tatsächlich einen Freund von mir , wie nennt man das Licht Lampe, Laterne? Laterne. Haben die mit Seil befestigt und tatsächlich in Dose, die Hakenkreuz sein bewusst gemacht, an T-Shirt und ihn angepinkelt. Ja. Ich sag den Namen nicht, aber ist einer aus Möll . Das haben die in unserer Jugendzeiten tatsächlich gemacht. Die haben einen Freund von mir, das weiß ich noch, haben die auch erwischt im Kobark war das. Die haben seine Haare abgeschnitten, Maschine. Und dann haben die gesagt, also sehen Nazis aus, eine Blatze, also ein Freund von mir, der hat einen Schwarzenberg gewohnt. Wir haben die Sanara abrasiert. Also die haben schon ordentliche Sachen mit uns gemacht, aber natürlich irgendwann mit der Alte haben wir uns auch angefangen zu wehren, also mit der Freundeskreis auch mal an die Älteren. Ich weiß, dass die Ältere Generation viel nachts in den Straßen waren. Das weiß ich wirklich. Die haben immer ihr Rundgang gemacht, immer so ihren Kontrolle gehabt. Das weiß ich noch. Dazu kommen wir bestimmt in deiner Erzählung gleich. Das war, glaube ich, sogar in seiner Generation. Wir haben das sozusagen auf die Beine gestellt. Können wir, bevor wir auf danach gehen, nochmal kurz mit diesem D erzählt, du hast mit einem der Täter früher auch schon mal Fußball gespielt. Ist es im Verein, passiert das auf der Straße, auf dem Schulhof. Und in der Name ist ja bekannt, Christian. Der ist auch jünger als du. Der ist auch jünger als ich. Auf jeden Fall war es so, dass wir ihn von der Schule kannten und ich kann mich auch sehr gut daran erinnern. Er war auch Hauptschule? Er war auch auf der Hauptschule. Hoffentlich ist das richtig so. Aber auf jeden Fall kann ich mich sehr gut erinnern, dass wir uns wirklich immer wieder mal auf den Schulhöfen oder auf den Bootsplätzen gesehen haben und dann auch Fußball gespielt haben. Und das hat uns dann wirklich bei ihm richtig gewundert, dass er in so ein Menü geraten ist und dass dann. Es gab keinen Streit mit ihm. Nein, nein,. Er war eigentlich ein ruhiger Junge. Soweit ich mich noch ändern kann. Weil das wäre zum Beispiel was, was wir auch gerne klickbar machen würden. Die haben so eine Idee, dass vielleicht ein Ball im Raum ist, wenn man diesen Ball anklickt, dass man diese Geschichte hat. Weil man hat ja immer so dieses falsche Bild von fremdenfeindlichkeit. Ja, ja, ist nicht schlimm. Der ist wasserfest. Fremdenfeindlichkeit, einen auf den, die haben Leute angezündet, die sie nicht kannten. Auf jeden Fall das war Lars, hast du gesagt, der Jüngere. Ich krieg den Namen manchmal nicht ganz. Lars, Christiansen, ist der Jünger. Michael Peters. Lars kennt dich, weiß, dass du da wohnst, sehr wahrscheinlich. Nein, weiß nicht. So sehr kannte er das Haus nicht. Also Ich kenne die Story so. Ich weiß nicht, ob das auch gerichtlich so erfasst wurde. Erzähl mal das, was du Machen wir erstmal seine noch zu Ende. Das, was wir im Nachhinein gehört haben, ob das jetzt so richtig ist oder ob das auch richtig so erfasst wurde. Ich weiß es für Ihnen. Also weil ich mit dem Gericht so eigentlich überhaupt nichts zu tun hatte. Ich war auch nie gerichtlich da eingeladen, um da irgendwelche Aussagen zu machen. Also überhaupt nicht. Wir haben zwar Aussagen gemacht, aber außergerichtlich. , wir waren ja in Schleswig. Beim Gericht. Aber wir waren jetzt nicht bei dieser Verhandlung mit dabei. So, auf jeden Fall wurde bei mir erzählt? Woher du ihn kanntest, Lars Christiansen. Und Aber, dass du dort wohnst. Also die Story, die wir mitgekriegt haben, war so, dass sie eigentlich einen Tag vorher auf dem Schulhof Asylanten haben. Die sind mit dem Gedanken oder mit dem Plan sozusagen losgegangen, um diesen Asylantenheim anzuzünden. Und in der Nacht sind sie dann auch da hingegangen und haben aber gesehen, dass diese Asylanten legeräumt wurden. Okay? So und dann sollen sie zu sich selbst gesagt haben, jetzt haben wir einen Benzinkanister und so weiter und so fort. Sie soll jetzt nicht alles umsonst sein. Soll ja nicht alles umsonst sein. So bekannt ist natürlich nicht jetzt persönlich der Name, sondern bekannt ist, wo ist das Haus mit den meisten türkischen Menschen. Da . So, und deswegen haben Sie das hier so gemacht. Also es ist nicht diese kaltblütige Story erkennt dich am Wasser da wohnt. Nein. Und trotzdem zündet er dein Haus. Nein, nein, sondern er ist gerade im Modus. Ich versuche so aus den Schaden... Sie waren wahrscheinlich auch betrunken, soweit ich das mitgekriegt habe, dass Sie in Schwarzen sich da was angetrunken haben und dann nach M gekommen. Verstehe ich. Alles klar. Die nimmst du die Zeit danach wahr, wo hast du geschlafen? Erinnerst du dich noch dran? Also es ist so, dass wir, wie gesagt, in der Brandnach haben wir bei dieser Familie übernachtet. Und danach sind meine Eltern zu seinen Cousins, also Nid Amad, zu seinen Cousins gekommen, mein Vater und meine Mutter. Aber er ist mit Nylamja verwandt von denen. Mein Vater? Echt? Hast du N Aslan. Ja, ja, ich sag mal auf Türkisch Tees so.. So, okay, auf jeden Fall. Mein Vater, meine Mutter und meine kleine Schwester , die hat dann die Familie Asan aufgenommen. Seestraße gewohnt damals? Der hatte eine Seestraße. Haus. Aber nicht jetzt da, wo sie gekommen sind, sondern da gegenüber von der Festube. Weißt du noch? In der Ecke. So, da haben sie gewohnt. Und da die haben dann da gelebt. Meine große Schwester, also nachdem sie aus dem Krankenhaus gekommen ist, hat dann bei bei der Familie Bosuppe gewohnt, bei Sabat. Und ich habe mit meiner Frau und mit Schüle dann bei Ahmed Eryen gewohnt. Kenne ich nicht. Ahmed Eryen kennst du? Der Ehemann von. Nur den. Nur ist das kein Begriff? Okay, auf jeden Fall. Nejablan von Onkel, dessen Schwester, die in Hamburg wohnt. Ich glaube, das ist doch Kora Papa, den du mit. Genau, so ist es. Ist es. Genau. Und die haben ja damals noch in der Bleich in Möllen gewohnt. Also in der Bleistasse. Und die haben uns aufgenommen. Ich, meine Wie lange, weißt du das? Nein, nein, nein, viel, viel länger. Oh, okay, krass. Ungefähr, also Mitte oder am 23. Ist es ja passiert . Fast zwei Monate. Krass, dass ihr so Leute hattet, die euch einfach aufnehmen. Wir waren auch die letzten Familien. Die wirklich ein Haus oder eine Wohnung gekriegt haben. Weil man vielleicht auch wusste, ihr kommt noch klar. Genau so ist es. Ich hatte ja damals noch schon viel mit der Stadt zu tun gehabt Ja, du kennst ja, wir sind ja richtig verwandt mit denen. Für die war es kein Problem. Und monatelang sozusagen zu unterstützen. Bist du aber auch mit Copper verwandt gewesen irgendwie? Nein, nein,. Nein, überhaupt kein Und dann sind wir Mitte, Juni, sind wir dann in diese Marktstraße. Du damals gearbeitet?. Ich war in Barda Heide in einer Produktion tätig. Was habt ihr produziert? Far oder hergestellt. Farbroller. Hansa, Fabro, da hieß die Fabrik, in B der Heide. Also ich war damals dann da beschäftigt. Was ist ein Farbroller? Zum Wändestreichen. Also hieß die Wie gesagt, wie würde es so grob die Stimmung beschreiben? Jetzt brauchen wir vielleicht noch so ein bisschen diese Nachtwachen-Szene und sowas. Wie war die Stimmung der Leute? Hast du Demos mitbekommen? Leute sind gekommen, wollten dich interviewen, andere interviewen. Also gleich von vornherein. Ich weiß nicht, ihr habt wahrscheinlich nicht sehr viele Zeitungsausschnitte von mir. Doch, haben wir. Für ein, zwei Stück habt ihr bestellt. Genau, drei, vier. Aber ich bin damals schon, wie soll ich sagen, ich kann zwar viel reden, aber ich war immer so jemand, der nicht unbedingt in der Öffentlichkeit engen etwas oder alles wiederum möchte., das verstehe ich auf jeden Fall. Und so nehme ich dich auch wahr, der Grund, warum ich sage, dass wir welche von dir haben und du verstehst das ja selber, die gehen einmal in das Haus, wo Menschen gestorben sind, haben da Leute, die ganz viel auch reden und erzählen können. Und dann wollen die auch vielleicht Leute von der Ratsburger Straße hören. Und als du, weil du ja ein junger Mensch bist, sympathisch deutsch sprichst, habe ich das Gefühl, dass die Reporter viel bei dir gelandet sind. Und du weißt auch, wie so Türken sind. Geht mal zu Ali fragt ihn, er kann. Hunderte. Und deswegen gibt's auch auch jetzt schon. Wie oft ich, wenn der 23. November kommt, ein, zwei Wochen vorher kriege ich wirklich nicht übertrieben. 5, sechs Anrufe. Und immer wieder wollen sie ein Interview. Ich habe dazu keine Lust, weil diese Interviews gehen immer dann zu einem Ziel, den ich gar nicht haben möchte. Verstehst du? Ja, wird dann immer wieder politisch. Und ich möchte das gar nicht. Und das habe ich auch schon damals, habe ich dazu keine Lust gehabt. Weil immer wieder kam verschiedene Fragen auf, die ja, wie soll ich sagen, immer zu einer Seite geführt haben, spricht die Familie. Ja klar, verstehe. Und dazu habe ich nie Bock gehabt, nie Lust dazu gehabt. Und ich habe, wie gesagt, ich habe über 30 Jahre nie geredet. Dann machen wir vielleicht die Richtung, wie war nächster Tag, nächste Nacht. Einmal türkische Community Debubble und wie waren die Straßen, weil das voll mit Demonstranten überall Kerzen. Also das interessiert mich. Also das, wie gesagt, es war ja so, dass nach dem Brand war es ja so, dass dann glaube ich, gleich Warum wusste du das schon die ganze Welt, in der Nacht wusste das schon, die ganze Welt, sozusagen. Am nächsten Morgen war ja wirklich die ganze Mö auf den Beinen. Und Ich kann mich zum Beispiel an einen Reporter aus Japan, also Japan kam schon Zeitung. Also ich kann mich an japanische Reporter erinnern. Die mich enttürt haben. Naja, auf jeden Fall. Nachrichten. Also die ganze Welt sozusagen war ich hier in. Und da war, wie gesagt, das waren eine Woche und dann kam ja diese Demo hier in Möllen, die ausgeartet ist. M. Da gab es ja auch wirklich viele Randale. Und das ist auch eine Sache, die mich auch so ein bisschen geschmerzt hat und die mich dann nochmal Schritt nach hinten geworfen hat. Wir haben schon Schmerz? Wieso macht ihr wieder die Politik? Das mich nochmal zurückgezogen habe. Weil, wie gesagt, im Endeffekt, wenn du da vor der Kamera stehst oder irgendwo stehst, kommt das immer wieder sozusagen auf ein Ziel hinaus. Das eigentlich von der Brandnacht eigentlich nichts erzählt wird und auf einmal kommt diese politischen Szenen heraus, ob das jetzt die rechte Zähne ist oder ob es jetzt , wie soll ich sagen, ob es jetzt mit einigen Familien so direkt zu tun hat. Oder wie auch immer. Und deswegen habe ich auch nie Lust dazu gehabt, irgendwelche Reportagen zu führen. Aber jetzt nichtsdestotrotz, wir haben gleich am ein oder zwei Tage später haben wir angefangen. Nachtwachen durchzuführen. Wir haben das hört sich kindisch an, aber unsere Teestube war, unsere Anlaufstelle. Und wir haben uns wirklich, wie sagt man, nicht Handys, sondern so. Walk Walkie-Talkies, Funkgeräte geholt. Und dann sind wir wirklich, also ich will nicht lügen, aber bestimmt über einen Monat, jeden Abend am nächsten Morgen. Immer wieder eine Stunde. Alle Straßen. Alle. Zwei Autos waren dann. Ein war dann ein Auto. Mit Autos, mit Autos.opter. Mit Autos wirklich. Ein Auto ist dann hoch, sozusagen die ganze Wasserkrieger Weg und die ganze obere Heft abgeklappert. Hatten wir schon Walat Türken, so und so Natürlich auch. Und die andere Hälfte hat dann sozusagen hier die ganze Landstraße unter dieseite.iller Straße Seite. Und dann nach einer Stunde kam sie wieder zurück und dann die nächsten zwei. Und das gibtonatelang so, einen Monat lang so. Und ja, aber irgendwann ist natürlich kommt der Alltag wieder zurück. Können wir vielleicht sowas sagen wie, die Polizei konnte euch nicht genug Sicherheit geben, dass ihr das selber machen wolltet oder wäre das übertrieben gesagt? Das wäre übertrieben. Also das ist ja jetzt nicht so, dass wir jeden Tag da auf Amazon Randale hatten und die Polizei ist nicht da. Jetzt mus wir uns selber helfen. Nein, nein, dann wollen wir jetzt nicht beschreiben. Das wäre jetzt wirklich übertrieben.. Trotzdem können wir aber festhalten, du, deine Familie, eure Familie, ihr habt nie irgendwie so Unterstützung psychologisch bekommen. Keiner hat gesagt, wenn ihr wollt, könnt ihr Reden, Therapie bekommen, Trauma, dies das. Gab's damals nicht so, ne? Ich sag mal so, ich werde. Ich für meinen Teil und für meine Familie trenne mich über Äußerungen, die andere tätigen. Weil wir es ist einfach so gewesen, dass wir nie diese Unterstützung gebraucht haben, weil wir bei Verwandten aufgenommen worden sind, weil wir eben diese Unterstützung von den Verwandten hatten. Und wir haben uns deswegen nie alleine gefühlt, sodass wir irgendwo immer bei der Stadt geklopft haben oder hilft unsere Hüfte. Ich frage nur, weil heute ist das so, wie ich das kenne, selbstverständlich so. Unsere Eltern haben auch sobald ich weiß, also die alle da gelebt haben, haben auch alle festen Arbeit gehabt. Was wir halt nur verloren haben, waren die Wohnung und halt ja viele Papiere. Aber das hat man ja hin einem wieder reinbekommen. Meine Kinder oder mein Kind und meine Nichte, die waren ja gerade mal drei und der eine war gerade mal drei und die andere war zwei. Also das Dass sie jetzt so einen richtigen Trauma hatten, ist es nicht, weil die waren einfach zu klein. Die haben eigentlich gar nichts mitgekriegt. Das war Glück im Unglück sozusagen. Wenn jemand jetzt zehn Jahre alt wäre, dann wäre es natürlich was ganz anderes. Ohne deine Perspektive irgendwie nicht anzuerkennen, dass es eine sehr starke Perspektive, wie du da gerade ansprichst. Aber ich bin ja selber Sozialarbeiter und komme auch aus dieser Sozialziologie und so weiter, gerade in dem Alter. Man merkt das nicht, weil die nicht darüber reden. Aber das ist das Alter, was die Kinder prägt. Ist das krass. Und da ist voll spannend zu sehen, wie stark die türkische Community war und wie wir eigentlich nie so in diese Opferhaltung gegangen sind und gesagt haben, ey, wir brauchen Hilfe, wir bekommen sie nicht und so weiter. Manchmal, vielleicht ist man auch zu stolz oder will einfach nur vergessen und hat so getan, uns geht es gut, wir sind hier, wir bleiben auch hier in Deutschland, wir gehen nicht wieder zurück. Wir haben keine Angst. Wir lassen uns nichtsprechen. H. Wir wollen auch keinen Stress. Wir wollen uns nicht rächen. Wir leben weiter mit euch. Es ist wirklich so. Wie werde ich gesagt habt, jeder hat seine geregelte Arbeit gehabt. Und jeder hat seine Familie gehabt und jeder hat seine Verwandten gehabt. Wir sind wirklich sofort zu diesen Verwandten untergekommen und wo wir uns alle gegenseitig unterstützt. Zusammen gestärkt. Wir sind ja auch danach wieder in unseren geregelte Arbeit weitergegangen. Der Alltag muss so weitergehen. Der Alltag ist wieder reingekommen. Und wie gesagt, ab danach habe ich selber persönlich nie oder war nie in so einer Situation, dass ich mich mit den Rechten auseinandersetzen musste. Natürlich hat man übrigens Fernseher und zweite und sofort alles gehört und mitgekriegt. Aber für mich jetzt in der Stadt selber Ich weiß nicht, also ich muss sagen, ich habe davon nichts mitbekommen und meine Kinder waren eh klein. Und wie gesagt, wir haben nie das diese Situation gehabt, dass wir jetzt unbedingt psychologische Hilfe brauchten. Es war wirklich so, wie er gesagt hat, bei uns ging monatelang das Licht nicht aus. Nicht im Treppenhaus, und nicht im Wohnzimmer zur Straßenseite, sodass man von draußen sehen konnte, okay, hier noch welche, sozusagen. Also die Angst, dass das wieder passiert, die war sehr groß. Ja, natürlich. Das ist ja im Hinterkopf bleibt das ja. Wir haben auch jede Etage hat so ein Seil als Leiter gehabt. Mein Vater hat sofort für jede Etage eine Leiter aus Seil gekauft und die hing am Fensterrahmen zur Gartenseite. Zur Gartenseite oder zur Fensterseite, sodass man nur noch diese Leiter einfach nur rausschmeißen konnte. Und dann konnte man sozusagen über diese Leiter runtersteigen. Und in jeder Etage war so eine Leiter. Onatelang. Aber danach, wie gesagt, was sagt dir deine Wahrnehmung? Sind dadurch auch Familien wieder zurück in die Türkei, weil sie sich nicht sicher gefühlt haben? Ich habe das von keiner Familie gehört, muss ich ehrlich sagen. Es sind Familien zurückgegangen, aber im Laufe der Jahre, dass sie eben finanziell oder was auch immer. Aber ich habe keine Familie gehört, Jede Familie hat am Anfang gesagt, okay, jetzt reicht das. Ich möchte zurück. Wir haben das natürlich auch gesagt, aber wie gesagt, irgendwann kommt die Routine, irgendwann kommt dieser Alltag. Irgendwann kommen die Schulden sozusagen. Irgendwann muss man wieder im Alltag alles bezahlen sozusagen. Verstehst du, was ich meine? Und dann lebst du weiter. Aber im ersten Moment denkst du, okay, wofür? Für was? Lass uns wieder zurück. Aber ich kann mich an keine Familie erinnern, die jetzt aus diesem Grunde gleich im ersten Monat danach sofort alle Sachen zusammengepackt hat und dann wieder zurück. Ich kenne auch nur die Erzählung von meinem Opa, aber er ist kein Gesprsprächiger Mensch gewesen. Du weißt, du kennst meinen Opa besser als ich. Nach außen hat er viel mit den Leuten geredet. In der Familie weniger. Hy, der H. Du dich vielleicht nicht. Und warum weißt du, warum du dich nicht erinnerst? Weil er nicht ein Jahr später wieder zurückgegangen ist, und dass er seine Cousine, die dort gestorben ist. Natürlich liegt das nah, dass da vielleicht ein Schmerz war und so weiter. Das ist aber ein bisschen kompliziert, weil den Leuten wurde auch Geld angeboten, wenn sie zurückgehen. Und sogar wenn mein Opa jemand wäre, der sagt, ich kann hier nicht mehr leben, die haben meine Cousinen hier umgebracht, ich muss jeden Tag daran denken. Ich glaube nicht, dass da so ein Angstmensch war. Nicht mehr, nein. Und sogar wenn. Also er ist nicht kein Mensch gewesen, wo du dich hinsetzt und so redest. Ich kann mit Ali amj reden und besser reden als mit meinem eigenen Opa. Ist ja meistens bei den Familien immer so. Ja. Und deswegen kann ich mir schon vorstellen, dass das eine Rolle gespielt hat. Er würde das aber nie so nach außen sagen, glaube ich. Er ist auch die einzige Person, die ich so kenne. Und das ist auch voll spannend. Vielleicht auch für unsere Darstellung , weil wir müssen auch ein bisschen denken, wir wissen das alles. Aber Leute, die das von außen hören, denken sich natürlich, hatten die nicht Hass im Bauch? Wollten die sich nicht rächen? Hatten die nicht Angst, sind abgehauen. Und das ist voll spannend. All das, was man eigentlich denkt und kennt in solchen Situationen, ist bei Türkisch Community in Möllen auf jeden Fall nicht passiert. Wie sagen, im ersten Moment, um Gottes Willen, denkt jeder an Hass und an Rache und an Tod und was auch immer Aber das ist dieser erste Moment, dieser erste Gedanke. Aber das spielt sich dann so schnell wieder runter, weil, wie soll ich sagen, ohne dass ich jetzt die Familie angreifen will, natürlich , da sind Menschen gestorben. Die haben natürlich ganz andere Gefühle als wie wir. Die Gefühle kann ich nicht beschreiben. Die werden wahrscheinlich ganz anders mit dieser Thematik umgehen, als wie ich. Also die haben wahrscheinlich tausendmal viel mehr Hass auf diese Leute als wie ich. Also, wie gesagt, da muss man vielleicht das bisschen trennen. Also man kann nicht sagen, wieso die und wieso wir nicht. Ich habe eine Verletzung am Fuß gehabt, wie ich zwei Wochen lang getragen habe. Und das war's dann für mich. Außer mir ist bei meiner Familie.